- Die Universität von Mumbai richtet einen Studiengang Religion und Gesellschaft, Frieden und Dialog ein. Ziel ist es, den Dialog zwischen Religionsgemeinschaften zu unterstützen und Vorurteile abzubauen.
- Nach der Entführung zweier orthodoxer Bischöfe in Syrien fordern religiöse Führer weltweit deren sofortige Freilassung. Allerdings ist noch immer nicht bekannt, wer für die Entführungen verantwortlich ist.
- Am Sonntag begann in Budapest der World Jewish Congress (WJC). Der WJC trifft sich alle vier Jahre, meist in Jerusalem und bezeichnet sich selbst als “diplomatischer Arm des jüdischen Volkes”. Dass die Veranstaltung in Ungarn stattfindet wird auch als Mahnung an die ungarische Regierung und seinen Premierminister Viktor Orbán verstanden, deren antisemitische Töne in den letzten Jahren immer lauter wurden.
- In Ägypten droht einer Bauchtänzerin eine Anklage wegen “Verunglimpfung des Islam”. In ihren Musikvideos spottet die Tänzerin Sama al-Masri unter Anderem über die Muslim Bruderschaft. Gegen diese Form der Meinungsäußerung hat nun ein Anwalt Beschwerde eingelegt.
- Die Gewalt in Burma (Myanmar) nimmt kein Ende. In Okkan, einem Dorf im Nordwesten des Landes haben “Buddhistische Gangs” zwei Moscheen angegriffen und über Hundert Häuser, die vornehmlich von Muslimen bewohnt werden, angezündet.
- Vom o1. bis 05. Mai fand in Hamburg der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Unter anderem stellte dort der Volxbibel-Verlag seine modernisierte Variante der Bibel vor, in der Jesus zu McDonald’s einlädt.
- In Jerusalem ist der Großmufti Scheich Muhammad Hussain von der Polizei verhaftet worden. Er soll an Auseinandersetzungen zwischen Juden und Palästinensern beteiligt sein, in deren Verlauf jüdische Besucher des Tempelberges mit Stühlen beworfen worden.
- In Nigeria wurden bei einem Angriff der Boko Haram auf die Stadt Bama, im Nordosten des Landes, 55 Menschen getötet.
- In der vergangenen Woche hat zum wiederholten Mal die Deutsche Islamkonferenz stattgefunden. Auch wenn deren Aufgabe und Zielgebung immer wichtiger wird, hat Innenminister Friedrich das Potential der Konferenz nicht ausgeschöpft.