Buddhistische Mumien – Die „lebenden Buddhas“ Japans (Teil 3)

Lage Yamagatas in Japan. (Quelle: TUBS via Wikimedia Commons unter CC-BY-SA 3.0 Lizenz)
Lage der Provinz Yamagata in Japan.

Es gibt in Japan, vorwiegend in der Provinz Yamagata auf der Hauptinsel Honshu, mindestens 24 Mumien buddhistischer Mönche, die kostbar gekleidet in Tempel verehrt werden. Alle von ihnen haben den Weg der Selbstmumifizierung gewählt, um noch auf dem Weg in den Tod Erleuchtung zu erlangen. In Japan erfreute sich die Selbstmumifizierung ab dem 11. Jahrhundert derartiger Beliebtheit, dass die japanische Regierung sie 1879 verbot.

Buddhistische Mumien – Die Mumie in der Statue (Teil 2)

Drents Museum in den Niederlanden. (Quelle: Ziko via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 3.0)
Drents Museum in den Niederlanden. Hier wurde auch die Buddhastatue ausgestellt.

Auf den ersten Blick ist es eine gewöhnliche Buddhastatue, Sie ist zwar vergoldet und wunderschön, doch es gibt Tausende wie sie. Wäre da nicht die Mumie eines buddhistischen Mönchs, die sich im Inneren der Statue verbirgt und sie zu einem einzigartigen Fundstück macht. Bis heute hat die Buddhastatue aber noch nicht all ihre Geheimnisse offenbart.

Menschliche Fackeln – Selbstverbrennungen in Tibet

Das Bild des jungen Mannes ging um die Welt: Umringt von Flammen lief der 27-jährige Yampa Jeshe durch die Straßen von Neu-Delhi, das Gesicht vor Schmerz verzogen und nach Freiheit für Tibet rufend. Erst nach zwei Minuten verlässt ihn die Kraft zum Weiterrennen und er fällt zu Boden. Umstehenden gelingt es, das Feuer zu löschen, doch Yampa Jeshe stirbt im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Das war 2012. Bis heute hat sich an der Situation in Tibet nichts geändert und so reißen auch die Selbstverbrennungen nicht ab. Erst am 20. Mai hat sich ein Tibeter in der chinesischen Provinz Sichuan wieder verbrannt. Er ist das 140. Opfer in Tibet seit 2009. Und ein Ende ist nicht in Sicht.