Christentum II: Trinitätslehre

Darstellung der Trinität als dreigesichtige Figur.
Darstellung der Trinität als dreigesichtige Figur. (Quelle: via Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Es ist eine auffallende Charakteristik des christlichen Monotheismus, welche die Mehrheit der „Christentümer“ gemeinsam haben: die Lehre vom dreifaltigen Gott. Die Trinitätslehre ist ein theologischer Geniestreich, verlässt er doch nie die Grenzen des Monotheismus, vereint jedoch gleichzeitig die Göttlichkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Christentum I: Grundlagen

Bei Diskussionen über den Islam und die „Islamisierung des Abendlandes“ wird oft vergessen, dass der Westen bereits eine „Christianisierung“ durchlief, der den angeblich notwendigen Schutz einer „jüdisch-christlichen Kultur“ heute erst nötig macht. Ohne ihren Missionsanspruch wäre der Aufstieg des Christentums von einer kleinen jüdischen Sekte zur bis heute zahlenmäßig erfolgreichsten Religion weltweit nicht denkbar. 2,26 Milliarden Menschen richten sich nach christlichen Glaubensgrundsätzen. Doch welche sind das eigentlich?

Verbreitung des Christentums weltweit.
Verbreitung des Christentums weltweit: Katholisches Christentum (violett), Orthodoxes Christentum (rosa), Protestantisches Christentum (blau). (Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Kakure Kirishitan – Die „versteckten“ Christen von Japan

Marienfigur getarnt als Bodhisattva Kannon. (Quelle: PHGCOM via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 3.0)
Marienfigur getarnt als Bodhisattva Kannon.

Mit dem katholischen Missionar und Mitbegründer des Jesuitenordens Francisco de Xavier (im Deutschen oft Franz Xaver) beginnt 1549 die Geschichte des Christentums in Japan. Er legte das Fundament für eine außergewöhnliche Verbreitung des christlichen Glaubens auf den japanischen Inseln. Die nachfolgenden Missionare konnten erstaunliche Erfolge verzeichnen – nicht einmal hundert Jahre später waren fast 10% der Bevölkerung zum Christentum konvertiert. Was hätte einer der größten Siegeszüge einer Religion werden können, endete abrupt mit dem Verbot des Christentums und der Unterdrückung, Verfolgung und dem Tod von Tausenden Konvertiten. Es führte gleichzeitig zu der Entstehung einer der faszinierendsten religiösen Gemeinschaften, den kakure kirishitan, den „versteckten” Christen von Japan.

Mutter Teresa – eine Heilige und ihre Kritiker

Mutter Teresa 1986. (Quelle: Túrelio via Wikimedia Commons, unter Lizenz CC-BY-SA 2.0)
Mutter Teresa 1986.

Seit dem 04. September ist Mutter Teresa als heilige Teresa von Kalkutta von Papst Franziskus in einer feierlichen Zeremonie auf dem Petersplatz im Vatikan heiliggesprochen worden. Ihr Leben hatte Mutter Teresa schon früh der Religion gewidmet, doch Kritik an ihrer Missionsarbeit ist bis heute nicht verstummt. Was ist dran am Mythos Mutter Teresa?

Jahresrückblick 2013: März – Papstwahl

Nach vier erfolglosen Durchgängen steigt am 13. März der heiß ersehnte weiße Rauch vom Schornstein der Sixtinischen Kappelle auf. Unter den Wartenden auf dem Petersplatz bricht spontaner Jubel aus. Der Mann, der in Papstgewändern kurz darauf die Loggia über dem Eingang des Petersdoms betritt, ist der 76-jährige Jorge Maria Bergoglio.

Papst Franziskus
Papst Franziskus (Quelle: presidencia.gov.ar [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)

Religionswissenschaftler dürfen religiös sein

Fox News scheint das bei Muslimen allerdings anders zu sehen

Religionswissenschaft als akademisches Fach ist in der Öffentlichkeit recht unbekannt und welch skurrilen Gesprächen man sich als Vertreter dieses Fachs ausgesetzt sehen kann, beweist ein Interview von Fox News mit dem Religionswissenschaftler Reza Aslan.