Wochenrückblick 2013: Woche 41

Gespannt verfolgen alle die neuesten Enthüllungen um den Bischof Tebartz van-Elst und den Neubau sowie die Sanierung von kirchlichen Gebäuden in Limburg, doch was ist in der vergangenen Woche noch so alles passiert?

  • Am Montag (07.10.13) ist der ultraorthodoxe Rabbiner Ovadia Yosef im Alter von 93 Jahren gestorben. Seinen Trauerzug begleiteten fast eine halbe Million Juden durch die Straßen von Jerusalem. In den 70er Jahren war das Oberhaupt der sephardischen Juden in Israel und spiritueller Führer der Schas-Partei nach ihrer Gründung 1984.
  • Nach ihrem Wahlsieg in Ägypten im vergangenen Jahr haben die Muslimbrüder mit der Entmachtung Mursis durch das Militär nicht nur den Zenit ihrer Macht überschritten und wurden seither verfolgt, sondern wurden nun auch offiziell von einem ägyptischen Gericht verboten. Desweiteren sollen Vermögen und Besitz der Gruppierung beschlagnahmt werden. Damit ist die Muslimbruderschaft zurückgekehrt zu dem Status, den sie auch unter der Herrschaft Mubaraks innehatte.
  • Franz-Peter Tebartz van-Elst, Noch-Bischof im Bistum Limburg nordwestlich von Frankfurt/Main, ist – ebenso wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch – in Rom angekommen. In den nächsten Wochen soll dort entschieden werden, wie mit dem Fall des Limburger Bischofs umzugehen ist. Sowohl über die explodierenden Baukosten als auch die Vorwürfe von Lügen und falschen Aussagen ist der Papst im Bilde. Bei einer Entscheidung sind jedoch nicht nur die Vorwürfe gegen den „Protzbischof“ zu berücksichtigen, sondern auch die Pflicht des Heiligen Stuhls für die von ihm ernannten Amtsinhaber zu sorgen. Eine Entscheidung solle erst nach eingehender Prüfung der Fakten gefällt werden.

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