Wochenrückblick 2013: Woche 47 und 48

Viele Neuigkeiten aus dem Nahen Osten, aber nicht nur. Ein Abstecher in den fernen Osten ist auch dabei.

  • Der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim hat in der vergangenen Woche den Marion Dönhoff-Preis erhalten. Der Preis zeichnet sein Bemühen um internationale Verständigung und Versöhnung aus. Der Jude Barenboim engagiert sich insbesondere im Nahen Osten und hat gemeinsam mit dem Palästinenser Edward Said das West Eastern Divan Orchestra begründet, in welchem Israelis und Palästinenser sowie Musiker aus anderen Nationen, gemeinsam spielen.
  • Vor einem Rabbinatsgericht in Israel wurde im Streit um die Beschneidung eines Jungen entschieden. Die Mutter hatte sich geweigert ihren Sohn beschneiden zu lassen, da sie ihm die zusätzliche Belastung zur Scheidung seiner Eltern nicht zumuten wollte. Der Vater bestand jedoch auf der Beschneidung. Das Rabbinatsgericht entschied nun, dass der Junge beschnitten werden soll und hat die Mutter zu einer täglichen Geldstrafe verurteilt bis die Beschneidung durchgeführt wurde. Da es in Israel keine gesetzliche Grundlage für eine Pflichtbeschneidung gibt, will die Mutter vor das Oberste Gericht in Jerusalem ziehen.

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