Wochenrückblick 07/2014

Von skurril bis tragisch ist diese Woche alles dabei: von Anschlägen in Nigeria und Thailand über zweifelhafte Jubiläen bis zu Schlangenbissen mit Folgen.

  • Der Pastor und Co-Star der Reality Show „Snake Salvation“ Jamie Coots ist tot. Er war bekannt dafür während seiner Predigten mit giftigen Schlangen zu hantieren. Dies war auch Gegenstand der von National Geographic ausgestrahlten Reality Show. Dabei wird der Biss einer giftigen Schlange und seine Auswirkungen als Wille Gottes ausgelegt. Coots war selbst am Samstag während einer Predigt gebissen worden. Er fuhr nach Hause und starb dort im Beisein der Familie, welche eine medizinische Behandlung des Pastors abgelehnt hatte.
  • Nachdem der Untersuchungsbericht zum Fall Tebartz-van Elst dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz Robert Zollitsch übergeben wurde, dringen erste Details an die Öffentlichkeit. Demnach soll der Bischof Gelder aus einer Stiftung abgezweigt haben, welche für die Unterstützung kinderreicher, armer Familien vorgesehen waren. Der Betrag, der auf diese Weise umgeleitete wurde, liegt im Millionenbereich.
  • Ein Jahr nach seiner Veröffentlichung 1988 wurde gegen den vierten Roman von Salman Rushdie „Die satanischen Verse“ vor 25 Jahren eine Fatwa herausgebracht. Diese wurde vom Führer der Islamischen Revolution im Iran, Ayatollah Chomeini, verfasst und war mit einem Aufruf zum Tod des Schriftstellers verbunden.
  • Im Süden Thailands haben vier Männer das Feuer auf eine Gruppe von Menschen eröffnet, die sich um einen buddhistischen Mönch gesammelt hatte. Dabei wurde der Mönch, zwei Frauen sowie ein Kind getötet. Sechs weitere Menschen wurden verletzt. Dies ist bereits der zweite Vorfall innerhalb von drei Wochen, bei dem ein buddhistischer Mönch getötet wurde. Als Hintergrund der Tat wird Rache für drei getötete muslimische Brüder vermutet. Diese waren auf offener Straße auf ihrem Rückweg von der Moschee erschossen worden.

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