Wochenrückblick 11,12,13/2014

“The Voice” hat es tatsächlich in den Wochenrückblick geschafft! Daneben gibt es aber auch Neuigkeiten von Altbekanntem – ja, die Rede ist von Franz-Peter Tebartz-van Elst. Zusätzlich sorgen ein aufgeblasener Pottwal und Noah für Aufsehen.

  • Im Westen Virginias, USA, wurde eine Schülerin einer christlichen Schule aufgefordert sich weiblicher zu verhalten. Das 8-jährige Mädchen mag neben ihren Kuscheltieren auch Baseball und Jagdmesser. Häufig wurde sie gefragt, ob sie ein Junge oder Mädchen sei. Die Schule fühlte sich verpflichtet, die Großeltern des Mädchens, welche die Erziehungsberechtigten sind, an die Schulrichtlinien zu erinnern, nach welchen sich die Mädchen auch wie solche kleiden und benehmen sollen. Die Großeltern nahmen ihre Enkelin daraufhin aus der Schule.
  • Nachdem die christliche Hilfsorganisation Word Vision zunächst verkündet hatte von ihrer strikten Auslegung der Ehe zwischen Mann und Frau abzuweichen, musste sie nach Protesten von Seiten evangelikaler Gruppen erneut ihren Kurs ändern und kehrte zu ihrer ursprünglichen Weigerung, gleichgeschlechtliche Beziehungen unter ihren Angestellten nicht anzuerkennen, zurück.
  • Ein knapp 15 Meter hoher aufblasbarer Pottwal, der von einem Zirkus an der Themse in London aufgestellt werden sollte, wurde verboten.  Der lebensgroße Wal sollte seinen wichtigen Part in der biblischen Erzählung von Jonah spielen, doch die Parkverwaltung lehnte das Ansinnen auf diese Weise jungen Menschen das Christentum wieder näher zu bringen ab, Veranstaltungen religiöser Natur auf dem Gelände untersagt seien.
  • Der neue Noah-Film wurde in vier arabischen Staaten verboten. Sowohl Saudi-Arabien, Bahrain, Qatar und Ägypten argumentieren, dass sie den Film aus Respekt vor religiösen Gefühlen nicht zeigen wollen. Zum einen sei die Darstellung nicht akkurat und da Noah auch im Islam als Prophet gilt, sei seine bildliche Darstellung zum anderen nicht angemessen.
  • Die Mezquita in Cordoba, Spanien, steht im Zentrum einer Petition, die bereits über 91.000 Unterschriften gewinnen konnte. Das Ziel der Petition ist es, dass die Moschee und Kathedrale wieder offiziell als das gilt, was die UNESCO veranlasste ihr den Weltkulturerbestatus zu verleihen: “Symbol der Eintracht verschiedener Zivilisationen und Religionen”. Der Bischof von Cordoba entfernte systematisch alle islamischen Symbole, die Broschüre spricht nur von der Kathedrale von Cordoba und verschweigt deren muslimisches Erbe. Zudem sollen die Mehreinnahmen durch die Erhöhung der Eintrittsgelder ausschließlich der katholischen Kirche zugute kommen.
  • Die Knesset, das israelische Parlament, hat das Gesetz verabschiedet, welches auch streng orthodoxe Juden zum Militärdienst verpflichtet. Auch wenn die Einzugsbescheide erst für 2017 in Kraft treten, machen orthodoxe Organisationen bereits Stimmung: Die Bescheide sollen ignoriert werden und die Koalition um Premierminister Netanjahu wird für das neue Gesetz verantwortlich gemacht.
  • Die Heldin der italienischen Ausgabe von “The Voice” ist niemand anderes als eine katholische Nonne. Sie begeisterte Publikum und Jury. Die Schwester Cristina gehört dem Urselinenorden an und zog in die nächste Runde ein.

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