Wochenrückblick 25:2015

Die Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg. (Quelle: Andrew Shiva via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 3.0)

Die Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg.

Süd-Koreanische Fernsehshow wird für Buddhasatire kritisiert * Aufruf der Taliban zum Jihad der Rohingya gegen Buddhisten * China verbietet Staatsdienern das Fasten zum Ramadan * Tschad erlässt als zweites afrikanisches Land Burka-Verbot * 9 Tote bei Schießerei im US-amerikanischen Charleston * Israel erlaubt Muslimen Freitagsgebet in al-Aqsa-Moschee

  • Die süd-koreanische Fernsehshow „Comedy Big League TV“ hat einen Sketch von seiner Facebook-Seite entfernt, nachdem thailändische Mönche ihre Empörung geäußert hatten. Die Parodie macht sich über zwei thailändische Mönche lustig und lässt im weiteren Verlauf des Sketchs eine Frau den Buddha schlagen. Dies erregte den Unmut thailändischer Mönche, da es Frauen verboten ist, buddhistische Mönche zu berühren. Die Facebook-Seite wurde daraufhin mit vielen wütenden Kommentaren bombardiert, in denen Thailänder mehr Rücksicht für ihre Religion fordern. Im Gegenzug rechtfertigten Süd-Koreaner den Post mit dem Hinweis auf freie Meinungsäußerung. Als Reaktion wurde das Video von der Facebook-Seite entfernt.
  • Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan hat die chinesische Regierung den Angestellten des Staates in der Provinz Xinjiang das Fasten untersagt. Des Weiteren müssen Geschäfte und Restaurants geöffnet bleiben. Bereits im letzten Jahr hatte China mit ähnlichen Beschränkungen versucht, die muslimische Minderheit der Provinz vom Fasten abzuhalten. Uigurische Gruppen kritisierten das Vorgehen scharf und sehen darin eine Verschärfung der ethnischen Spannungen. Die chinesische Regierung wiederum sieht sich einer Terrorgefahr ausgesetzt, die durch uigurische „religiöse Extremisten“ verursacht werde.
  • Ein 21-Jähriger hat in einer Kirche im US-Bundesstaat South Carolina eine Schießerei verursacht, bei der er neun Menschen tötete. Die Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston ist eine Kirche, in die besonders Afro-Amerikaner gehen. Die Tat Dylann Roofs hat wohl auch einen rassistischen Hintergrund, insoweit sich das zum derzeitigen Stand der Ermittlungen schon sagen lässt. Neben der Pastorin Clementa Pinckney wurden zwei weitere Frauen und sechs Männer von Roof getötet.

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