Wochenrückblick 29/30:2015

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Tempelberg aus der Vogelperspektive

Gebetshaus in Form eines Huhns auf der Insel Java zieht Hunderte Besucher an * Ältestes Koran-Manuskript in Großbritannien entdeckt? * Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen auf dem Tempelberg * Gestohlene Statue an Japan zurückgegeben

  • Der 67-jährige Daniel Alamsjah hat 1990 ein Gebetshaus gebaut, nachdem er in einer Vision von Gott dazu aufgefordert wurde. Das Besondere an dieser Kirche ist ihre Form: Sie sieht aus wie ein riesiges Huhn. Noch dazu steht sie mitten im Dschungel der Insel Java in Indonesien. Doch laut ihrem Schöpfer ist es kein Riesenhuhn und auch keine Kirche, sondern eine Taube und explizit ein Gebetshaus. Bis 2000 wurde das Gebäude auch als Rehabilitationszentrum genutzt, musste aber aufgrund der horrenden Kosten für den Bau aufgegeben werden. Inzwischen ist das Gebäude, ob Huhn oder Taube, eine beliebte Sehenswürdigkeit für Touristen und eine liebgewonnene Kuriosität für die Einheimischen.
  • Ein Koran-Manuskript, das seit den 1920er Jahren in einer Schublade der Universitätsbibliothek in Birmingham lag und von einem Doktoranden näher untersucht wurde, könnte Teil des bisher ältesten bekannten Korans der Welt sein. Die Radiocarbon-Datierung dieses Fundes hat ergeben, dass der Koran im Zeitraum zwischen 568 und 645 unserer Zeit entstanden sein kann. Die bisher ältesten Koranfragmente stammen erst aus dem 8. Jahrhundert.
  • Auf dem Tempelberg hatten sich in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli muslimische Jugendliche in der Aqsa-Moschee verschanzt. Die Jugendlichen hatten sich mit Steinen und Feuerwerkskörpern bewaffnet. Sie reagierten damit auf radikale Juden, die den Tempelberg demonstrativ mit Gebetsriemen betraten. Offiziell beten Juden an der Klagemauer, die sich unterhalb des Tempelbergs befindet, während Muslime auf dem Plateau beten. Die israelische Polizei ging gegen beide Gruppen vor. Die Palästinenser in der Aqsa-Moschee wurden mit Tränengas, Gummigeschossen und Schockgranaten vertrieben.

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