Wochenrückblick 36:2015

Der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. (Quelle: CDU Sachsen via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 3.0)

Der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Sächsischer Ministerpräsident findet deutliche Worte gegen Fremdenhass * Frauenwahlrecht auf kommunaler Ebene in Saudi-Arabien * Israelisches Gericht erlässt Spielverbot für Fußball am Samstag * Erstes Comic mit lesbischer Hauptfigur in Bangladesch veröffentlicht * Vatikan entscheidet gegen Transgender als Paten

  • Für die Kommunalwahlen in Saudi-Arabien wird es im Dezember auch für Frauen möglich sein, zu wählen und gewählt zu werden. Noch während des gesamten Monates September ist es möglich, sich als Kandidatin oder Wählerin registrieren zu lassen. Möglich wird dies, durch ein Dekret, welches bereits zu Lebzeiten des verstorbenen Königs Abdullah verabschiedet wurde. Auch wenn das Wahlrecht ein wichtiger Schritt zur rechtlichen Gleistellung der Geschlechter ist, gibt es bisher sehr wenige Registrierungen. Viele Frauen wissen nichts von der Änderung oder , können nicht zum Amt gelangen oder haben keinen Personalausweis um sich zu registrieren.

  • In Israel hat ein Gericht auf Klage von Profifußballern ein Spielverbot an Samstagen erlassen. Die gläubigen Juden wollen nicht am Sabbat spielen, an dem nach jüdischem Gebot alle Arbeit ruhen soll. Werde das Verbot nicht zurückgenommen, kündigte der Sprecher des Fußballverbandes an, werde es ab dem 12. September zu Streiks kommen, der sich durch alle israelischen Ligen ziehen werde. Nun hängt es von der Entscheidung des Wirtschaftsministers Arje Deri ab, der als einziger eine Ausnahmegenehmigung für das Fußballspiel an Samstagen erteilen kann.

  • In der bangladesischen Hauptstadt Dhaka hat die größte Bewegung für Schwulenrechte, Boys of Bangladesch, den ersten Comic mit einer lesbischen Heldin veröffentlich. Der Comic mit dem Namen “Dhee” (Bengali für Weisheit) will die Organisation auf die Bedrängnis von LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender) aufmerksam machen, da diese in Bangladesch offiziell immer noch für ihre sexuelle Orientierung bestraft werden können. Auch wenn heutzutage kaum noch solche Strafen verhängt werden, sind Diskriminierungen weit verbreitet.

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.