Wochenrückblick 11:2016

Fechterin Ibtihaj Muhammad 2013. (Quelle: Marie-Lan Nguyen via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 3.0)

Fechterin Ibtihaj Muhammad 2013.

Olympionikin soll für Foto Hijab ablegen * Mann trägt Fuchshut auf Foto für Führerschein aus religiösen Gründen * Umbau einer Bar in eine Kirche in Odessa * Rücktritt bayerischen Priesters aufgrund von Morddrohungen * Rohrbombe mit Hakenkreuz vor Flüchtlingsunterkunft in Eisenach

  • Beim Kunst Festival South by Southwest (SXSW) in Austin, Texas, hat ein freiwilliger Helfer die Olympionikin Ibtihaj Muhammad aufgefordert für das Foto auf ihrem Identifikationsausweis ihr Kopftuch abzulegen. Auch als sie erklärte, dass sie den Hijab aus religiösen Gründen trage, bestand der Helfer darauf. Die Veranstalter haben sich inzwischen bei der Fechterin dafür entschuldigt und den Helfer aus der Organisation des Events ausgeschlossen.

 

  • Ein Mann namens Bishop in Oregon, USA, hat darauf bestanden, seinen Fuchshut auch auf dem Foto für den Führerschein zu tragen. Nachdem dieses Foto bei der Bearbeitung zunächst abgelehnt wurde, klagte der Mann und berief sich auf seine Religionsfreiheit. Er ist Anhänger der Seven Drum Religion, auch Waashat Religion genannt. Waashat verbindet indianische mit christlichen Traditionen, wichtig ist die Verbindung von Tanz und Anbetung. Bishop begründet das Tragen seines Fuchshuts damit, dass dieses Tier sein Totem sei. Das Gericht gab ihm recht und das Foto wird mit Fuchshut auf seinem Führerschein abgedruckt.

 

 

 

  • Eine Rohrbombe, die mit dem Hakenkreuz gekennzeichnet war, wurde vor einem Wohnhaus, in dem syrische Flüchtlinge untergebracht wurden, gezündet. Der Vorfall ereignete sich bereits am 4. März im thüringischen Eisenach, wurde jedoch erst über eine Woche später den Behörden gemeldet. Die Detonation hat weder Bewohner verletzt noch das Gebäude beschädigt.

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