Wochenrückblick Woche 43 und 44

  • Nach islamischem Kalender ist der Haddsch-Monat zu Ende gegangen. Traditionell ist dies der Monat der großen Pilgerreise nach Mekka. Der Monat endet mit dem Opferfest, bei dem mit der Opferung eines Tieres der Bereitschaft Abrahams gedacht wird, seinen eigenen Sohn Gott zu opfern.
  • Für die Besucher einer Moschee in Maymana, in der afghanischen Provinz Faryab, wurde das Opferfest nicht das fröhliche Feiern, auf das sie sich gefreut hatten. Beim Verlassen der Moschee nach den Gebeten zündete ein Selbstmordattentäter eine Bombe, riss über 40 Menschen mit sich in den Tod und verletzte über 50 weitere.
  • Auch in Nigeria gab es einen Selbstmordanschlag. Dort allerdings in einer christlichen Kirche. Dabei starben 7 Menschen, es gab über 100 Verletzte. Bekannt hatte sich zu diesem und vorhergehenden Anschlägen Boko Haram.
  • Nachdem sich die Lage für die Rohingya in Birma zwischenzeitlich beruhigt hatte, sind die Verfolgungen wieder aufgeflammt. Menschenrechtsorganisaitonen, darunter Human Rights Watch, fordern die Regierung auf, aktiv etwas zum Schutz der muslimischen Minderheit zu unternehmen.
  • Das Zweite Vatikanische Konzil wurde vor 50 Jahren einberufen. Es war 1962 von Papst Johannes XXIII. organisiert worden, um die Kirche zu erneuern. Es dauerte an bis 1965 und beschloss den engeren Dialog mit Andersgläubigen, sprach sich explizit gegen Antisemitismus aus und erkannte die Religionsfreiheit rechtstaatlicher Ordnungen an.
  • Die ägyptischen Kopten haben ihr neues Oberhaupt gewählt. Drei Endkandidaten gab es nach der Wahl der Gläubigen, der 60-Jährige Tawadros wurde per Los bestimmt und ist nun das 118. Oberhaupt der Kopten.

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