Jahresrückblick: März 2012 – Anschläge in Frankreich

In  der französischen Region Midi-Pyrénées im Südwesten des Landes wurden bei drei Anschlägen, die im Abstand von vier Tagen erfolgten, insgesamt sieben Menschen getötet und einer schwer verletzt. Der Täter hatte sich als Mitglied von al-Qaida bezeichnet und in Toulouse sowie Montauban zugeschlagen.

Bei jedem Anschlag war der Täter mit einem Motorroller vorgefahren und hatte auf die Opfer geschossen. Die ersten beiden Angriffe erfolgten auf Soldaten, deren Einheiten auch in Afghanistan eingesetzt wurden. Die Getöteten waren nordafrikanischer Herkunft, der Schwerverletzte stammte aus Guadaloupe.

Der letzte Angriff erfolgte auf eine jüdisch-orthodoxe Schule, an der er einen Lehrer und drei Kinder tötete. Bei der Erstürmung seiner Wohnung wurde der mutmaßliche Täter von der Polizei getötet. Vorher hatte er bereits bei einem Anruf bei einem Journalisten seinen Taten gerechtfertigt: Es waren Proteste gegen das französische Verschleierungsverbot, den Einsatz in Afghanistan und die Situation in Palästina.

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