Jahresrückblick: November 2012 – kreuz.net im Fadenkreuz

Die kürzlich gemachten Aussagen des Papstes zur Homosexualität werfen neues Licht auf einen Diskussionsgegenstand im November dieses Jahres: Die Hetzseite kreuz.net stand schon länger in der Kritik für ihre homophoben Aussagen, jedoch von Seiten kirchlicher Stellen gab es kaum oder keine Reaktion, geschweige denn Kritik. Nachdem der Papst Homosexualität als eine falsch verstandene Form von Freiheit bezeichnete, die die Grundfesten der Familie bedrohe, ist nicht verwunderlich, dass von kirchlicher Seite nicht viel Unterstützung für die Aktion des Bruno Gmündner Verlages kam.

Der Berliner Verlag hatte im Oktober dazu aufgerufen, Hinweise auf die Identitäten der Betreiber von kreuz.net einzusenden. Nachdem zahlreiche Hinweise eingingen, wurden im November erste Namen von Autoren der Seite bekanntgegeben und im Dezember ging die Seite vom Netz. Allerdings liegt es nahe, dass sich die Aktivitäten der homophoben Autoren auf andere Seiten verlagern.

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