Schlagwort-Archiv: Anglikanismus

Wochenrückblick 2013: Woche 30

Buddhistische Skandale, päpstliche Auslandsreisen sowie Diskussionen über Homosexualität im Katholizismus und Anglikanismus – alles garniert mit einer großartigen muslimischen Animationsserie. Weiterlesen

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Wochenrückblick 2013: Woche 1

  • Die anglikanische Kirche gestattet nun auch schwulen Priestern, das Bischofsamt zu bekleiden. Das beschloss eine Bischofsversammlung in der vergangenen Woche. Damit wird zwar das Verbot der Bischofsweihe für homosexuelle Priester aufgehoben, doch sie müssen enthaltsam leben. Auf ähnliche Weise wurde bereits geregelt, dass Homosexuelle in der Church of England Priester werden dürfen.
  • Die Untersuchung des Aufsehen erregenden Papyrus, welcher den Gedanken nahelegt, Jesus hab eine Ehefrau gehabt, dauert noch an. Der für Januar angekündigte Artikel über die Ergebnisse ist noch nicht veröffentlicht, weil der unbekannte Besitzer noch weitere Test durchführen lässt, deren Befunde in die Veröffentlichung einfließen sollen.
  • Nachdem er ein Schmähgedicht über die Beschneidung bei Juden und Muslimen verfasst hatte, hat sich ein Landtagswahlkandidat der Grünen in Niedersachsen der Kritik von religiöser und politischer Seite ausgesetzt. Er habe lediglich die Praxis der Beschneidung kritisiert und sei nicht antisemitisch oder fremdenfeindlich eingestellt, stellte er klar. Der Rückzug seiner Kandidatur sei zwar nicht mehr möglich, sollte er die Landtagswahl jedoch gewinnen, wird er auf einen Sitz verzichten.

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Wochenrückblick Woche 49

  • Seit dem 03.12. hat Papst Benedikt XVI. einen eigenen Twitter-Account. Ab dem 12.12. plant der Pontifex Gläubigen und Neugierigen Fragen zum Glauben zu beantworten. Der Twitter-Account ist Teil der Bestrebungen des Vatikans sein Internetprofil zu schärfen.
  • Nach dem knappen ‚Nein‘ zu weiblichen Bischöfen in der anglikanischen Kirche, gibt es nun Bestrebungen, die Thematik erneut auf der Synode nächstes Jahr im Juli aufzugreifen.

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Wochenrückblick Woche 47

  • In der Church of England wird es auch weiterhin keine weiblichen Bischöfe geben. Eine Abstimmung zu diesem Thema ging deutlich knapp aus: 6 Stimmen fehlten zur Zweidrittel-Mehrheit in allen drei Gruppen der Synode. Damit wird es auch weiterhin in der britischen Mutterkirche zwar Pastorinnen, aber keine Bischöfinnen geben – im Gegensatz zu seinen australischen, neuseeländischen, kanadischen und US-amerikanischen Zweigen.
  • Die junge Pakistanerin, welche der Blasphemie angeklagt war, wurde nun freigesprochen. In ihrem Besitz hatte man beschädigte Seiten des Korans gefunden, die sie selbst verbrannt haben soll. Dies konnte ihr nicht nachgewiesen werden, vielmehr verdichten sich die Hinweise darauf, dass der sie anzeigende Imam dem christlichen Mädchen die Seiten unterschob.
  • Um gegen den radikalen Islam in Tadschikistan vorzugehen, hat die dortige Regierungen bestimmt, dass Bärte von Männern nicht länger als eine Faust sein dürfen. Regierungsmitarbeitern ist das Tragen von Bärten schon seit längerem verboten.
  • Am 22.11. hat es in der Nähe von Islamabad, Pakistan, einen Selbstmordanschlag gegeben. Dabei kamen mindestens 23 Menschen um, 30 weitere wurden verletzt. Die Opfer gehörten zur schiitischen Minderheit Pakistans. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban.
  • Am 24.11. – im islamischen Kalender der 10. Muharram – begehen schiitische Muslime das Ashura-Fest. Es dient dem Gedenken an die Schlacht von Kerbela (680 n. u. Z/ 61 nach der Hidschra) und den Tod von Husain, dem Enkel des Propheten. Zu diesen kriegerischen Auseinandersetzungen war es aufgrund von Streitereien zwischen Sunniten und Schiiten über die Nachfolge des Propheten gekommen.

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