Jahresrückblick: September 2012 – „Die Unschuld der Muslime“

Im Zuge von Ausschreitungen in Libyen wurde die US-Botschaft in Bengasi von einer wütenden Menschenmenge gestürmt. Hierbei wurden der US-Botschafter John Christopher Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet. Die Erstürmung der Botschaft war der Beginn tagelanger Gewalt in vielen arabischen Staaten. Grund war ein im Internet veröffentlichter Film, welcher den Propheten Muhammad verunglimpft und dadurch unter Muslimen für Zorn und Aufregung sorgte. Da das Video in den USA produziert und von Kopten finanziert worden war, richtete sich der Zorn insbesondere gegen US-Einrichtungen und gegen die vor allem in Ägypten ansässigen koptischen Christen.

Wochenrückblick Woche 48

Der Präsident von Zimbabwe, Robert Mugabe, bezeichnete die Pfingstbewegung als „falsche Propheten“. Die tradtitionellen christlichen Bewegungen würden ihre von Jesus zugedachte Rolle erfüllen, die Pfingstler sollten ihre Leistungen unter Beweis stellen, indem sie Lösungen für Probleme wie AIDS und Cholera finden. Auf welche der zahlreichen Pfingstbewegungen der Katholik Mugabe seine Aussage bezieht, hat er nicht näher definiert. Sieben Christen wurden wegen ihrer Beteiligung an der Produktion des Films „Die Unschuld der Muslime“ in Ägypten zum Tode verurteilt. Den in ihrer Abwesenheit Verurteilten wird die Beleidigung des Islams vorgeworfen. Das Urteil soll am 29. Januar verkündet werden, vorher muss der ägyptische Großmufti cAli Gumca dem Urteil noch zustimmen. Vergangene Woche hat…