Muslime und Islam – Populäre Irrtümer in der Diskussion

„Our Lady of the Rosary“ Kirche in Qatar.

In der Diskussion über Geflüchtete sind Muslime in den Mittelpunkt gerückt. Dabei gibt es wiederkehrende Argumente, die vorgebracht werden. Viele davon beruhen auf Vorurteilen und Fehlannahmen. Einige besonders prominente seien hier kurz behandelt.

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Muslime in Sachsen – Buchpräsentation in Leipzig

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Die Sitze füllen sich. Später waren alle Sitzmöglichkeiten besetzt.

Nach der Veröffentlichung von „Muslime in Sachsen“ hat das Buch bereits einige Aufmerksamkeit erregt – sowohl positive als auch negative. Die Buchpräsentation im Grassi-Museum in Leipzig versprach also schon im Vorfeld äußerst spannend zu werden.

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„Muslime in Sachsen“ und die deutsche Diskussionkultur

Die ersten Exemplare von "Muslime in Sachsen"
Die ersten Exemplare von „Muslime in Sachsen“

Das Buch „Muslime in Sachsen“ trifft bereits auf ein breites mediales Interesse. Bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung als auch bei den beiden Herausgeberinnen, Marie Hakenberg und Prof. Dr. Verena Klemm, sind bereits zahlreiche Anfragen eingegangen. Inzwischen haben beide Islamwissenschaftlerinnen mehrere Interviews gegeben, zum Teil direkt zum Buch, zum Teil zu verwandten Themen wie dem geplanten Moscheebau der Ahmadiya in Leipzig und den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln.

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Wochenrückblick 04:2016

Twittermeldung über die Diskriminierung von Flüchtlingen in Möldling. (Quelle: Emran Feroz via Twitter)
Twittermeldung über die Diskriminierung von Flüchtlingen in Möldling.

Papst Franziskus erlaubt das Waschen von Frauenfüßen * Vandalismus an Jerusalemer Kirche aufgeklärt * Datenbank über lebende Buddha von chinesischer Regierung veröffentlicht * Indische Frauen protestieren gegen Tempel- und Moscheeverbot * Wilders bezeichnet männliche Migranten als „Islamische Testosteronbomben“ * Schweinefleisch wird fester Bestandteil öffentlicher Kantinen im dänischen Randers * Verbote für Flüchtlinge in Discotheken und Schwimmbädern * Patrouillierende „Soldaten von Odin“ von Clowns umringt

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„Muslime in Sachsen“ erscheint in Kürze!

Bald ist es soweit! Die ersten Exemplare haben bereits die Herausgeberinnen des Bandes, Marie Hakenberg und Verena Klemm, erreicht. In Kürze sind sie dann auch in jedem guten Buchladen, über den Verlag und auch über Amazon zu haben. „Seitdem ‚Pegida‘ und ‚Legida‘ die ‚Rettung des Abendlands vor Islamisierung‘ auf ihre Fahnen schrieben, ist das Leben der Muslime in den Fokus der Medien gerückt. Aber muslimisches Leben, gibt es das in Sachsen überhaupt? Und wie sieht es tatsächlich aus? Anschaulich und faktenreich berichten die Autoren über kulturelle Herausforderungen sächsischer Muslime im Alltag, über Jugendkultur, ‚Problemviertel‘, Sprache, Religion und die Spuren islamischer Kultur in der Geschichte Sachsens.“ Na, hat der Klappentext Lust…

Wochenrückblick 34/35:2015

Nach Martin Luther wird in Rom ein Platz benannt. (Quelle: Wikimedia Commons unter gemeinfreier Lizenz)
Nach Martin Luther wird in Rom ein Platz benannt.

Vatikan-App sucht Spender für kostspielige Behandlung von Kunstwerken * Drei Verdächtige im Fall der ermordeten Blogger in Bangladesch festgenommen * Platz in Rom soll nach sechs Jahren Vorbereitung nach Martin Luther benannt werden * Zehn-Tages-Frist für Schließung der Islamischen Partei in Tadschikistan

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Islamfeindlichkeit Serie Teil 2 – PEGIDA

Am kommenden Montag findet bereits der 16. sogenannte Spaziergang Pegidas durch die Dresdner Innenstadt statt. Begonnen im Oktober 2014 konnte die Bewegung bis zu 18.000 (nach anderen Zählungen 25.000) Menschen mobilisieren. Die Frage, wer an diesen Demonstrationen teilnimmt und vor allem, was sie dazu bewegt, sind spannende Aspekte, derer sich inzwischen auch die Wissenschaft angenommen hat.

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Islamfeindlichkeit Serie Teil 1 – Begriffsvielfalt

Offen rassistische Positionen werden in Deutschland in angesehenen Verlagen nicht nur gedruckt und von Medien bereitwillig verbreitet, sie stoßen auf eine aufnahmebereite Stimmungslage im Land.“ Bereits 2010 schrieb der Soziologe Achim Bühl dies über den zunehmenden Rassismus gegenüber dem Islam und Muslimen, der in jenem Jahr in der Veröffentlichung von Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ einen traurigen Höhepunkt fand.

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