Schlagwort-Archiv: Islamkritik

Die dunkle Seite des FOCUS. Wie aus dem Islam ein Glaube zum Fürchten wurde.

FOCUS Titelblatt

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Anfang November, am 03. um genau zu sein, veröffentlichte der FOCUS „Die dunkle Seite des Islam – Acht unbequeme Wahrheiten über die muslimische Religion“. Seither hat der Leitartikel von Michael Klonovsky für Furore gesorgt. Bereits am Veröffentlichungstag nahm Yassin Musharbash für die ZEIT zu den Äußerungen Stellung und entlarvte die ungenügenden Quellen und die wenig journalistische Herangehensweise Klonovskys. Auch einige Tage später bei The European kam der FOCUS nicht viel besser weg, auch wenn Christoph Giesa sich zurückhaltender äußerte als sein ZEIT-Kollege. Dennoch haben mich beide neugierig gemacht, ob der Artikel wirklich so schlecht recherchiert sei. Machen wir es kurz: Ja, ist er. Und doch kann man als regelmäßiger Zeitungsleser und Nachrichtenkonsument nicht umhin, an mancher Stelle zu zweifeln, ob nicht doch ein bisschen Wahres an diesen „acht Wahrheiten“ ist. Deshalb möchte ich – ausgehend von jenen acht Punkten Klonovskys – eine andere Sicht auf den „Glauben zum Fürchten“ aufzeigen. Weiterlesen

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Wochenrückblick 2013: Woche 16

  • Der türkische Pianist Fazil Say wurde am Montag von einem türkischen Gericht zu 40 Tagen Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Er hatte über Twitter islamkritische Kommentare gesendet, die vom Gericht als Beleidigung der Religion gewertet wurden.
  • In Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, sind bei der Stürmung eines Gerichts und der Zündung einer Autobombe mindestens 40 Menschen getötet wurden. Zu den Attentaten bekannte sich die Al-Shabaab-Miliz, die gegen die Übergangsregierung Somalias und für eine strenge, wahhabitisch beeinflusste, Auslegung des Islams kämpft.
  • In Burma (Myanmar) hat sich der ehemalige General und derzeitige Staatspräsident Thein Sein anlässlich des Neujahrfestes optimistisch über die Entwicklung seines Landes geäußert. „Schwarze Flecken“ auf der Demokratisierung des Landes seien jedoch die religiös motivierten Kämpfe, die zwischen muslimischen Rohingya und Buddhisten immer wieder aufbrechen.
  • Um der Diskriminierung von Seiten offizieller Stellen entgegenzuwirken, haben Aktivisten in Ägypten die Religionsangabe in ihrem Pass überklebt, mit Sprüchen wie „Geht euch nichts an“ oder einfach nur mit „Mensch“.
  • Bis zum 1. September läuft im Jüdischen Museum Berlin eine Ausstellung mit dem Titel „Die ganze Wahrheit über das Judentum“. Darin geht es nicht um eine ‚richtige Antwort‘ auf die Frage nach jüdischer Identität, sondern um individuelle Perspektiven auf das Judentum. Besonderer Blickfang dürften vor allem die „Juden in Vitrinen“ sein.

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Wochenrückblick 2013: Woche 6

  • Auf den dänischen Journalisten Lars Hedegaard ist in Kopenhagen geschossen worden. Der Täter konnte nach dem Handgemenge flüchten. Grund für den Angriff waren vermutlich die islamkritischen Äußerungen Hedegaards.
  • In Indonesien, wo Muslime die Mehrheit der Bevölkerung stellen, gehen die Meinungen, ob das chinesische Neujahr am 10. Februar gefeiert werden sollte, auseinander. Der Vorsitzende des indonesischen Ulama Rates (MUI) rät muslimischen Gläubigen, sich aufgrund der buddhistischen Elemente von den Feierlichkeiten fernzuhalten. Dem wird entgegengehalten, dass die Neujahrsfeiern eher kulturellen denn religiösen Charakter hätten.

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