Schlagwort-Archiv: Mali

Jahresrückblick: Dezember 2012 – Heiligtümer in Mali

Bereits im Sommer hatten fundamentalistische Muslime der Rebellengruppe Ansar ad-Din (meist Ansar Dine) muslimische Heiligtümer in der Nähe von Timbuktu zerstört. Nun wurden wieder Teile des Weltkulturerbes in Timbuktu verwüstet, weil in den Mausoleen die dort begrabenen muslimischen Gelehrten verehrt werden. Doch für Ansar ad-Din darf es neben der Verehrung Gottes keine Heiligenverehrung geben.

Ansar ad-Din hatte im März durch einen Militärputsch die Kontrolle über den Norden Malis gewonnen und ist seitdem bestrebt, dort die Scharia einzuführen. Allerdings hat sie sich auch bereit erklärt, mit der Regierung in Bamako Friedensverhandlungen aufzunehmen.

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Wochenrückblick Woche 52

  • In Nigeria gab es zum wiederholten Male einen Anschlag auf eine christliche Kirche. Beim Besuch einer Weihnachtsmesse wurden mindestens sechs Besucher der Kirche erschossen, unter den Opfern befand sich auch der Pfarrer. Danach wurde die Kirche in Brand gesetzt.
  • Bereits im Sommer hatten fundamentalistische Muslime der Rebellengruppe Ansar ad-Din (meist Ansar Dine) muslimische Heiligtümer in der Nähe von Timbuktu zerstört. Nun wurden wieder Teile des Weltkulturerbes in Timbuktu verwüstet, weil in den Mausoleen die dort begrabenen muslimischen Gelehrten verehrt werden. Doch für Ansar ad-Din darf es neben der Verehrung Gottes keine Heiligenverehrung geben.

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Jahresrückblick: März 2012 – Anschläge in Frankreich

In  der französischen Region Midi-Pyrénées im Südwesten des Landes wurden bei drei Anschlägen, die im Abstand von vier Tagen erfolgten, insgesamt sieben Menschen getötet und einer schwer verletzt. Der Täter hatte sich als Mitglied von al-Qaida bezeichnet und in Toulouse sowie Montauban zugeschlagen.

Bei jedem Anschlag war der Täter mit einem Motorroller vorgefahren und hatte auf die Opfer geschossen. Die ersten beiden Angriffe erfolgten auf Soldaten, deren Einheiten auch in Afghanistan eingesetzt wurden. Die Getöteten waren nordafrikanischer Herkunft, der Schwerverletzte stammte aus Guadaloupe.

Der letzte Angriff erfolgte auf eine jüdisch-orthodoxe Schule, an der er einen Lehrer und drei Kinder tötete. Bei der Erstürmung seiner Wohnung wurde der mutmaßliche Täter von der Polizei getötet. Vorher hatte er bereits bei einem Anruf bei einem Journalisten seinen Taten gerechtfertigt: Es waren Proteste gegen das französische Verschleierungsverbot, den Einsatz in Afghanistan und die Situation in Palästina.

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Wochenrückblick Woche 42

  • In Bhutan sollen für sechs Monate keine religiösen Zeremonien durchgeführt werden. Damit soll im Vorfeld der Wahlen im Juni 2013 gezeigt werden, dass die Religion der Politik untergeordnet wird.

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Wochenrückblick Woche 36

  • Der erkrankte und bereits seit Wochen im Krankenhaus behandelte Sun Myung Moon ist am vergangenen Sonntag verstorben. Moon hatte 1954 in Korea die Vereinigungskirche begründet, die heute besser bekannt ist unter der Bezeichnung „Moon-Sekte“. Die Organisation wird nun von seinen Kindern geleitet.
  • Für kommenden Sonntag ist in Berlin eine Kundgebung unter dem Motto „Auf Messers Schneide“ angekündigt, bei dem v. a. jüdische und muslimische Organisationen für die Beschneidung in Deutschland demonstrieren wollen. Im Vorfeld mussten sich die Veranstalter mit Kritik auseinandersetzen, da sich eine Hamas-nahe Gruppierung auf die Unterstützerliste hatte eintragen lassen. Inzwischen wurde sie daraus entfernt.
  • Seit dem Sturz Gaddafis in Libyen hat im südlich gelegenen Mali die Macht der Islamisten deutlich zugenommen. Inzwischen steht der Nordteil des Landes unter ihrer Kontrolle und in den Städten haben sie sich zur Regierungsgewalt erklärt.
  • Die Amish sind eine der am schnellsten wachsenden religiösen Gemeinschaften in den USA, wie eine Studie der Ohio State University feststellte. 60 Prozent aller Amish-Ansiedlungen wurden nach 1990 begründet, das bedeutet alle 3 1/2 Wochen eine.

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