Schlagwort-Archiv: Polen

Wochenrückblick 47/48:2015

Zunehmende Gewalt gegen Muslime in Polen * Größte Moschee Japans in Nagoya eröffnet * Massengräber auf ehemaligem IS-Gebiet entdeckt * Zwillingsanschlag der Boko Haram in Kamerun * Präsidentschaftsgarden bei Anschlag in Tunesien getötet * Italien will inoffizielle Moscheen schließen Weiterlesen

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Wochenrückblick 46:2015

Orte der Anschläge in Paris vom 13./14. November 2015. (Quelle: Maximilian Dörrbecker via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 2.0)

Orte der Anschläge in Paris vom 13./14. November 2015.

IS bekennt sich zu Anschlägen in Frankreich – Frankreich reagiert mit militärischen Angriffen * IS-Anschläge in Beirut und Bagdad * Kennzeichnung für Produkte aus  israelische Siedlungen in Palästina * Polnischer Außenminister schlägt Flüchtlingsarmee für Syrien vor * Holocaust-Leugnung und Antisemitismus nicht von Meinungsfreiheit abgedeckt Weiterlesen

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Wochenrückblick 15/16:2014

 Ostern spielt in diesem Rückblick natürlich eine große Rolle, doch auch die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters, der Burkini und der spanische Ort Castrillo Matajudìos legen einen spannenden Auftritt hin. Weiterlesen

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Wochenrückblick 04/2014

 Der Wochenrückblick beginnt und endet in einer Kirche, dazwischen geht es munter von Indien nach Südamerika und über Deutschland nach Israel.

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Wochenrückblick 2013: Woche 49 und 50

 Natürlich ist auch bei religioholic der Tod Nelson Mandelas ein Thema im Wochenrückblick. Darüber hinaus gab es erstaunlich viele für Religionsgemeinschaften relevante Gerichtsurteile und den krönenden Abschluss macht ein skandalöses Weihnachtslied. Weiterlesen

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Wochenrückblick 2013: Woche 29

  • Katholiken, die dem Papst bei Twitter folgen, erhöhen ihre Chancen auf Vergebung ihrer Sünden. Wie der Vatikan mitteilte, verkürze sich nach der Beichte seiner Sünden die Zeit im Fegefeuer, wenn Gläubige ‚Follower‘ des Papstes seien. Allerdings sei diese moderne Form des Ablasshandels lediglich eine Möglichkeit, die jedoch nicht ohne einen Anteil traditionellen Glaubens auskomme.
  • Eine jüdische Organisation, deren Ziel es ist, jüdisch gläubige Lesben und Schwule zu ‚heilen‘, wurde in den USA nun wegen Verbraucherbetrugs verklagt. Vor kurzem war dies bereits einer ähnlichen Gruppe wiederfahren, die auf christliche Homosexuelle ausgerichtet war. Beiden Vereinigungen wird vorgeworfen mit dem Versprechen Homosexualität zu heilen, gelockt zu haben – Tausende Dollar für etwas, das nach allgemeiner Einschätzung nicht wirkt. Nach Meinung von Experten wird ein Urteil in diesen Fällen trotzdem schwierig, da die Aussicht auf Veränderung der sexuellen Vorlieben von einem unscharfen Begriff von Glauben abhängt.
  • US-Außenminister Kerry hat vergangene Woche in Washington neue Nahost-Friedensgespräche angekündigt. Sowohl mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas als auch Israels Präsident Benjamin Netanjahu hatte Kerry Grundlagen dür die Wiederaufnahme von Gesprächen gefunden.  Allerdings bleiben die zentralen Probleme der Stellung Jersualems und die Lage von Flüchtlingen bestehen. In diesen Fragen kann keiner der beiden Gesprächsbereiten abweichen und gleichzeitig seine politische Integrität wahren.
  • Natan Blanc ist in Israel der bekannteste Kriegsdienstverweigerer. Er bringt es mit dem Wechselspiel zwischen Einberufungsbescheid, Weigerung und dem Urteil durch einen Militärrichter, der meist zwischen 10 und 20 Tage Haft verhängt, bereits auf 160 Tage in Haft. Von seinem Vorhaben, keine Waffe in die Hand zu nehmen, kann ihn dies trotzdem nicht abbringen. Von der Gesellschaft, die fest daran glaubt, dass ein Bestehen Israels ohne das Militär nicht möglich ist, wird Blanc äußerst kritisch beäugt. Die wenigen, die den Kriegsdienst verweigern, berufen sich auf körperliche oder seelische Probleme, die ihnen von einem Arzt attestiert werden. Eine offene Weigerung so lang wie Natan Blanc hat bisher noch keiner durchgehalten.
  • In der kleinen französischen Stadt Trappes, in der Nähe von Versailles, ist es am Freitag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Grund dafür war die Polizei, die eine junge Muslimin in Vollverschleierung (Niqab) angehalten und anschließend auf die Wache gebracht hatte. Der jungen Frau war dies bereits häufiger passiert, nach ihrer Aussage jedoch noch nie derart respektlos. Aus Protest gegen das polizeiliche Vorgehen versammelte sich vor der Polizeistation eine aufgebrachte Menschenmenge, die von der Polizei unter Anderem mit Tränengas auseinandergetrieben wurde.  Das seit 2011 geltende Verbot der Vollverschleierung hat in Frankreich immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten geführt.
  • Während des Ramadan sendet der britische Fernsehsender Channel 4 den morgendlichen Aufruf zum Gebet um drei Uhr. Damit will man sich auf die positiven Aspekte des Islams konzentrieren, insbesondere nach dem Mord an einem britischen Soldaten in Woolwich. Die Übertragung ist laut Programmchef des Kanals auch als Provokation an jene gedacht, die den Islam nur mit Terrorismus und Extremismus in Verbindung bringen.
  • Im November hatte das Verfassungsgericht in Polen das Schächten von Tieren aus religiösen Gründen dem Tierschutz untergeordnet. Dies hatte ein Verbot des Schächtens zur Folge, welches von einem Gesetzesentwurf der Regierung wieder aufgehoben werden sollte. Der Entwurf wurde jedoch mit 222 Nein- gegen 178 Ja-Stimmen abgelehnt. Die jüdische Gemeinde und Polens Oberrabbiner Michael Schudrich reagierten schockiert, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses Ronald Lauder zeigte sich tief enttäuscht.

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Wochenrückblick Woche 49

  • Seit dem 03.12. hat Papst Benedikt XVI. einen eigenen Twitter-Account. Ab dem 12.12. plant der Pontifex Gläubigen und Neugierigen Fragen zum Glauben zu beantworten. Der Twitter-Account ist Teil der Bestrebungen des Vatikans sein Internetprofil zu schärfen.
  • Nach dem knappen ‚Nein‘ zu weiblichen Bischöfen in der anglikanischen Kirche, gibt es nun Bestrebungen, die Thematik erneut auf der Synode nächstes Jahr im Juli aufzugreifen.

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