Schlagwort-Archiv: Tibet

Wochenrückblick 12-14:2016

Der Dalai Lama mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus. (Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Der Dalai Lama mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus. Ein demokratisch gewählter Vertreter übernimmt bald das politische Tagesgeschäft des Dalai Lama.

Die Folgen des Ausnahmezustands in Frankreich * Hoher Gerichtshof Israel bringt Konversionsmonopol des Großrabbinats ins Wanken * Französische Ministerin für Kopftuch-Sklaven-Vergleich kritisiert * Osteranschlag in Lahore zielte auf Christen * Islam-Petition in Bangladesch gescheitert * Wahl für politisches Oberhaupt Exil-Tibets * Muslimische Kuhhirten in Indien getötet

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Wochenrückblick 10:2016

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag. (Quelle: Vincent van Zeijst via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 3.0)

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag.

Banlgadesch: Abschaffung der Staatsreligion Islam? * Selbstverbrennungen von Tibetern anlässlich des Jahrestages der chinesischen Besatzung * China erwägt Kennzeichnung der Ausweise religiöser Führer * Nonnen im Kreuzfeuer des jemenitischen Bürgerkrieges * Punjab verabschiedet historisches Gesetz zum Schutz von Frauen * Den Haag: Erstmals Anklage wegen Zerstörung kultureller Artefakte Weiterlesen

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Menschliche Fackeln – Selbstverbrennungen in Tibet

Das Bild des jungen Mannes ging um die Welt: Umringt von Flammen lief der 27-jährige Yampa Jeshe durch die Straßen von Neu-Delhi, das Gesicht vor Schmerz verzogen und nach Freiheit für Tibet rufend. Erst nach zwei Minuten verlässt ihn die Kraft zum Weiterrennen und er fällt zu Boden. Umstehenden gelingt es, das Feuer zu löschen, doch Yampa Jeshe stirbt im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Das war 2012. Bis heute hat sich an der Situation in Tibet nichts geändert und so reißen auch die Selbstverbrennungen nicht ab. Erst am 20. Mai hat sich ein Tibeter in der chinesischen Provinz Sichuan wieder verbrannt. Er ist das 140. Opfer in Tibet seit 2009. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

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Wochenrückblick 51/52:2014

 Juden sollen keine wirklichen Schweden sein können * Deutscher Autor 10 Tage beim Islamischen Staat * Unterstützung für verängstigte Muslime in Australien * Fremdenfeindliche Schmierereien auf Moscheeneubau * Wieder Selbstverbrennungen in Tibet Weiterlesen

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Wochenrückblick 50:2014

Kein Alkoholverbot für Muslime? * Kein Treffen zwischen Papst und Dalai Lama * Demonstrationen gegen indische Verfassung * Proteste im indischen Parlament nach Massenkonversion * Gewalttaten der Shabab-Milizen zunehmend anti-christlich *  Tod palästinensischen Ministers: Unfall oder Mord? * Angriff auf Student in Synagoge * Todesurteile gegen uigurische Extremisten in China Weiterlesen

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Wochenrückblick 2013: Woche 28

In diesem Wochenrückblick wimmelt es nur so vom Katholizismus: der Papst auf Lampedusa und mit neuen Gesetzesentwürfen für den Vatikan, beim Nordirland-Konflikt und in der Diskussion um Abtreibung in Irland. Doch auch über den Geburtstort des historischen Buddha und den Geburtstag des Dalai Lamas gibt es Neuigkeiten. Weiterlesen

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Wochenrückblilck 2013: Woche 26

  • Erste Anzeichen für eine mögliche Kurskorrektur in seiner Tibet-Politik zeigte China nun erstmals, indem bestimmten Klöstern Tibets erlaubt wurde, das Bild des Dalai Lamas als religiösen Führer zu verehren. Dies war bislang verboten und spricht für ein Umdenken in der erfolglosen Tibet-Politik Chinas.
  • Ein Student aus Bahrain wurde von einem Gericht verurteilt, weil er angeblich den König des Golfstaates beleidigt hatte. Auch wenn der Twitter-Account laut Human Rights Watch nicht eindeutig dem 17-Jährigen zugeordnet werden konnte, wurde er zu einem Jahr Gefängnisstrafe verurteilt.
  • Im tadschikischen Parlament wurde in der vergangenen Woche ein Gesetz beschlossen, welches die strenge Gesetzgebung über religiöse Erziehung weiter verschärft. Minderjährigen ist nun die Teilnahme an religiösen Aktivitäten untersagt (Ausnahme sind Beerdigungen), sie dürfen die Familie zum Beispiel nicht in die Moschee oder Kirche begleiten. Den Eltern ist es unter Strafandrohung untersagt, ihren Kindern dies zu erlauben und auch, sie religiös zu unterweisen.
  • Seit 1953 steht auf dem Whitefish Mountain in Montana, USA, eine Jesusstatue mit Skiausrüstung. Die Organisation ‚Freedom from Religion‘ hatte geklagt, dass die religiöse Figur entfernt werden solle. Der zuständige Richter hat der Figur nun eine Aufenthaltsdauer von 10 Jahren zugesprochen, da sie eher weltlichen Fotoshootings diene als Gebete an ihr ausgeführt werden.

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Wochenrückblick 2013: Woche 4 und 5

  • In der irakischen Ortschaft Tus Chormato sind bei einem Anschlag auf eine Moschee mindestens 40 Menschen gestorben. Unter den Toten ist auch der Attentäter, der den Sprengsatz während einer schiitischen Trauerfeier zündete. Bekannt hat sich zu der Tat bisher noch niemand, doch liegt es nahe, dass der Anschlag gegen die schiitische Minderheit der Turkmenen im Nordosten des Iraks gerichtet war.
  • Auch in den USA hat ein katholisches Krankenhaus zurzeit mit heftiger Kritik zu kämpfen. Um sich vor Gericht zu verteidigen, hatte ein Krankenhaus in Colorado argumentiert, dass die 7 Monate alten Föten, welche durch einen Notkaiserschnitt eventuell hätten gerettet werden können, nach Staatsgesetz noch keine Menschen waren. Dies widerspricht jedoch dem Standpunkt der katholischen Kirche, dass menschliches Leben ab der Zeugung für beseelt erklärt.
  • In London ist die Lücke zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen durch die Entstehung von nahezu ausschließlich von Muslimen bewohnten Vierteln größer geworden. Die für Glauben und Gemeinschaft zuständige Ministerin Baronin Sayeeda Warsi sprach von einem Nährboden für extremistische Ansichten auf beiden Seiten. Einer YouGov Meinungsumfrage zufolge, sind 77 Prozent der Briten der Meinung, Islam stelle eine Gefahr für die westliche Gesellschaft dar und für 76 Prozent passt der Islam nicht zur britischen Lebensweise.
  • Um gegen die chinesische Besetzung zu protestieren, haben sich seit dem vergangenem Jahr immer wieder Tibeter selbst verbrannt. Nun steht diese Praktik kurz davor einen traurigen Rekord von 100 Toten zu erreichen.
  • Der Berliner Erzbischof Woelki möchte das katholische Profil der Hauptstadt stärken und hat die Idee einer katholisch-theologischen Fakultät angestoßen. Es wäre die erste katholische Theologie in Berlins Geschichte.
  • Nach dem Vorfall in zwei katholischen Krankenhäusern, die ein Vergewaltigungsopfer nicht als Patientin aufgenommen haben, gibt es von katholischer Seite Überlegungen einzelner Personen, bestimmte Arten der „Pille danach“ zu akzeptieren.

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Wochenrückblick Woche 45

  • Am Samstag wurden in Hamm ein Hindupriester und seine Familie überfallen und ausgeraubt. Die fünf Täter zwangen den Priester ebenfalls, den hinduistischen Tempel zu öffnen. Drei der Opfer wurden dabei verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
  • In der Nacht zum 10.11. wurden in Greifswald sogenannte Stolpersteine aus dem Gehweg gebrochen. Die Steine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Anfang November wird insbesondere den Leidtragenden der Reichspogromnacht (Nacht vom 9. auf den 10. November 1938) gedacht.
  • Am Samstag sind in München zahlreiche Menschen gegen Pro Deutschland und für ein Islam-Zentrum, das in der Stadt entstehen soll, auf die Straße gegangen.
  • Der Produzent des islamfeindlichen Videos „Die Unschuld der Muslime“ hat damit gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen und muss nun für ein Jahr ins Gefängnis.

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