Schlagwort-Archiv: Urteil

Wochenrückblick 23:2016

Noch die größte Statue in Brasilien: Cristo Redentor in Rio de Janeiro. (Quelle: Nico Kaiser via Wikimedia Commons unter Lizenz CC-BY-SA 2.0)

Noch die größte Statue in Brasilien: Cristo Redentor in Rio de Janeiro.

Haftstrafen für Brandstifter in Crimmitschau * Armenien-Resolution im Bundestag angenommen * Tigerjunge in Gefriertruhe von buddhistischem Tempel * Riesenstatue für heilige Paulina in Brasilien * Jesuskind-Anhänger von Vatikan exkommuniziert * 100 Euro Bußgeld für „Das Leben des Brian“ * Asylbewerber geschlagen und an Baum gefesselt Weiterlesen

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Wochenrückblick 11/12:2015

Keine Sonnenfinsternis für Londoner Schüler * Urteil im Fall des entführten Nasser El-Ahmad * Bundesverfassungsgericht kippt pauschales Verbot von Kopftüchern bei Lehrerinnen * Französischer Komiker verurteilt * Verurteilung wegen religiöser Beleidigung in Myanmar

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Quelle: Wikimedia Commons, unter gemeinfreier Lizenz)

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

 

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Wochenrückblick 2013: Woche 42

 Statt um einen Bischof geht es diese Woche um einen jungen Australier, statt Limburg um die Sixtinische Kappelle, statt des Geld Ausgebens geht es um Geldstrafen.
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Wochenrückblilck 2013: Woche 26

  • Erste Anzeichen für eine mögliche Kurskorrektur in seiner Tibet-Politik zeigte China nun erstmals, indem bestimmten Klöstern Tibets erlaubt wurde, das Bild des Dalai Lamas als religiösen Führer zu verehren. Dies war bislang verboten und spricht für ein Umdenken in der erfolglosen Tibet-Politik Chinas.
  • Ein Student aus Bahrain wurde von einem Gericht verurteilt, weil er angeblich den König des Golfstaates beleidigt hatte. Auch wenn der Twitter-Account laut Human Rights Watch nicht eindeutig dem 17-Jährigen zugeordnet werden konnte, wurde er zu einem Jahr Gefängnisstrafe verurteilt.
  • Im tadschikischen Parlament wurde in der vergangenen Woche ein Gesetz beschlossen, welches die strenge Gesetzgebung über religiöse Erziehung weiter verschärft. Minderjährigen ist nun die Teilnahme an religiösen Aktivitäten untersagt (Ausnahme sind Beerdigungen), sie dürfen die Familie zum Beispiel nicht in die Moschee oder Kirche begleiten. Den Eltern ist es unter Strafandrohung untersagt, ihren Kindern dies zu erlauben und auch, sie religiös zu unterweisen.
  • Seit 1953 steht auf dem Whitefish Mountain in Montana, USA, eine Jesusstatue mit Skiausrüstung. Die Organisation ‚Freedom from Religion‘ hatte geklagt, dass die religiöse Figur entfernt werden solle. Der zuständige Richter hat der Figur nun eine Aufenthaltsdauer von 10 Jahren zugesprochen, da sie eher weltlichen Fotoshootings diene als Gebete an ihr ausgeführt werden.

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Fokus: Beschneidung 1/3 – Das Urteil

Das Landgericht Köln hat mit seinem Urteil die Religionsfreiheit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit untergeordnet. Doch was und worüber wurde da entschieden?

Eigentlich fing alles harmlos an: Eltern bringen ihr Kind zu einem Arzt, weil sie ihn gemäß ihrer Religion beschneiden lassen möchten. Die Entfernung der Vorhaut wird sachgerecht durchgeführt und verläuft ohne Komplikationen. Einige Tage später treten zwar Blutungen auf, doch können diese schnell gestillt werden. Und doch wird eben jener Arzt der Körperverletzung angeklagt. Weiterlesen

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