Schlagwort-Archiv: Weltkulturerbe

Wochenrückblick 25:2014

Nonnen im Streit mit einem Strip-Club, Gebete der Church of England pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft und ein Nudelsieb tragender Waffenbesitzer zählen zu den Skurrilitäten diese Woche. Daneben gibt es aber auch ganz ernst gemeinte Meldungen aus Sri Lanka und Deutschland. Weiterlesen

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Wochenrückblick 2013: Woche 27

  • Beim Landesarbeitsgericht München hatte eine Mitarbeiterin gegen ihre Entlassung geklagt, weil ihr Arbeitgeber sie aufgefordert hatte bei den Führungen, die sie veranstaltete, zum Kindergeburtstag dem jeweiligen Kind zu gratulieren. Da sie den Zeugen Jehovas angehört, welche keine Geburtstage feiern, weigerte sich die Mitarbeiterin mit Berufung auf ihre Religionsfreiheit nach Art. 4 GG. Das Landesarbeitsgericht entschied nun, dass die Forderung des Arbeitgebers gerechtfertigt war, da das Gratulieren die Mitarbeiterin nur geringfügig in der Ausübung ihrer Religion einschränkte.
  • Nach massiven Protesten mit mindestens zehn Toten wurden in Ägypten der gewählte Präsident Mursi gestürzt und führende Muslimbrüder verhaftet. Als Interimspräsident wurde Adli Mansur, Präsident des Verfassungsgerichts, vereidigt, der unter Mubarak noch stellvertretender Leiter jenes Gerichts war.
  • Papst Johannes Paul II. wird heiliggesprochen. In der vergangenen Woche hat der amtierende Papst Franziskus die entsprechenden Papiere unterzeichnet. 2011 wurde er bereits seliggesprochen und eine Wunderheilung ihm zugeschrieben. Wird er heiliggesprochen, wäre dies eine der schnellsten der Kirchengeschichte.
  • Bei einem Anschlag auf eine Schule im Norden Nigerias sind mindestens 28 Menschen, die meisten davon Schüler, gestorben. Der Anschlag wird den Boko Haram zugeschrieben und als Reaktion auf eine Razzia durch Regierungsbehörden gewertet.
  • Zwei in ihrer Auswirkung geringfügige Detonationen sind in Bodhgaya in Indien explodiert. Es gab zwei verletzte Mönche, aber keine weiteren Verletzten oder Tote.  Es ist nicht bekannt, wer die Zündsätze an dem 2002 zum Weltkulturerbe ernannten Tempelkomplex anbrachte. Der Baum, unter welchem der Buddha  die Erleuchtung erlangt haben soll, blieb unbeschadet.
  • Großbritannien hat den islamistischen Hassprediger Abu Qatada nach jahrelangem Rechtsstreit in sein Heimatland Jordanien abgeschoben. Dort muss er die über ihn verhängte Strafe, lebenslange Haft für die Planung von Terroranschlägen, antreten. Vermutlich wird er in Jordanien jedoch das Urteil anfechten, der daraus resultierende Rechtsstreit könnte sich noch Jahre hinziehen.

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Jahresrückblick: Dezember 2012 – Heiligtümer in Mali

Bereits im Sommer hatten fundamentalistische Muslime der Rebellengruppe Ansar ad-Din (meist Ansar Dine) muslimische Heiligtümer in der Nähe von Timbuktu zerstört. Nun wurden wieder Teile des Weltkulturerbes in Timbuktu verwüstet, weil in den Mausoleen die dort begrabenen muslimischen Gelehrten verehrt werden. Doch für Ansar ad-Din darf es neben der Verehrung Gottes keine Heiligenverehrung geben.

Ansar ad-Din hatte im März durch einen Militärputsch die Kontrolle über den Norden Malis gewonnen und ist seitdem bestrebt, dort die Scharia einzuführen. Allerdings hat sie sich auch bereit erklärt, mit der Regierung in Bamako Friedensverhandlungen aufzunehmen.

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Wochenrückblick Woche 52

  • In Nigeria gab es zum wiederholten Male einen Anschlag auf eine christliche Kirche. Beim Besuch einer Weihnachtsmesse wurden mindestens sechs Besucher der Kirche erschossen, unter den Opfern befand sich auch der Pfarrer. Danach wurde die Kirche in Brand gesetzt.
  • Bereits im Sommer hatten fundamentalistische Muslime der Rebellengruppe Ansar ad-Din (meist Ansar Dine) muslimische Heiligtümer in der Nähe von Timbuktu zerstört. Nun wurden wieder Teile des Weltkulturerbes in Timbuktu verwüstet, weil in den Mausoleen die dort begrabenen muslimischen Gelehrten verehrt werden. Doch für Ansar ad-Din darf es neben der Verehrung Gottes keine Heiligenverehrung geben.

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